Die Werderaner fragen - Saskia Ludwig (MdL) antwortet Was die Werderaner bewegt – die regionale Landtagsabgeordnete Dr. Saskia Ludwig (CDU) gibt Antworten.
In den vergangenen Wochen haben sich zahlreiche Bürger mit verschiedenen Fragen und Anregungen an mich gewandt, die ich gerne einmal öffentlich beantworten möchte.
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Informationsstand zur Bürgermeisterwahl in Werder |
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Frau Dr. Ludwig, Sie haben zum 31. Januar 2010 Ihr Mandat Ortsbeirat Kemnitz niedergelegt. Warum?
Mein Mandat im Ortsbeirat Kemnitz habe ich wegen familiärer Veränderungen niedergelegt. Dirk Junkel übernahm zum 01. Februar das Mandat. Er engagierte sich bereits seit längerem für die unterschiedlichen Belange der Kemnitzer, zum Beispiel für die Aufstellung des Gedenksteins für die Opfer des 1. Weltkrieges und die Verschönerung der Badestelle am Plessower See. Zukünftig möchte Dirk Junkel die Attraktivität von Kemnitz für Jugendliche und junge Familien weiter steigern und die Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten verbessern.
Am 14. März sind Bürgermeisterwahlen in Werder (Havel). Wie sehen Sie die Entwicklung der Stadt?
Bürgermeister Werner Große hat seit seinem Amtsamtritt 1990 hervorragende Arbeit geleistet. Die Lebensqualität in der Stadt und den Ortsteilen ist gestiegen. Besonders attraktiv ist Werder in den vergangenen Jahren für junge Familien geworden. Seit 2003 investierte die Stadt in Schulen, Kindergärten, Sportvereine, den Straßenbau und die Feuerwehren insgesamt über 55 Mill. Euro. Trotz der hohen Investitionen ist dabei die Verschuldung von 299 Euro pro Einwohner eine der niedrigsten im ganzen Land Brandenburg. Die Stadt steht also wirtschaftlich und finanziell auf gesunden Beinen.
Welche Auswirkungen hat die derzeitige Wirtschaftskrise auf die Stadt?
Trotz der schwersten Wirtschaftskrise seit 1949 ist die Stadt auf dem richtigen Weg. So verfolgt die Stadt weiterhin das wichtige Ziel ab 2019 schuldenfrei zu sein. Einen Beitrag dazu leisten die vielen heimischen Unternehmen, die sich in den vergangenen Jahren auch wegen der ausgezeichneten Arbeit der Stadtverwaltung hier in Werder angesiedelt haben. Und gerade die Auszeichnung der Stadt mit der Silbermedaille im Wettbewerb „Wirtschaftsfreundliche Kommune“ verdeutlicht noch mal das überaus unternehmerfreundliche Klima in der Stadt.
Es freut mich auch sehr, dass die Initiative „Schule trifft Wirtschaft“ weitergeführt wird. So können wir den Werderaner Schülerinnen und Schülern noch besser zeigen, welche interessanten und zukunftsorientierten Ausbildungsplätze es hier vor Ort gibt und sie dazu bewegen, ihre Ausbildung in Werder zu absolvieren.
Wie geht es in Zukunft mit der Förderung von Sportvereinen und Feuerwehren weiter?
Besonders freut es mich, dass Werner Große sich für die Sportvereine und den Ausbau der Sportstätten so massiv einsetzt. Beispielsweise ist die kostenlose Nutzung der Sportstätten für unsere Vereine eine große Hilfe. Somit kann auch weiterhin diese hervorragende Kinder- und Jugendarbeit geleistet werden. Auch finden immer wieder regionale und überregionale Sportveranstaltungen in Werder statt und unterstreichen den guten Ruf der Stadt in diesem Bereich.
Darüber hinaus ist die weitere finanzielle Förderung der Feuerwehren überaus wichtig, denn sie leisten neben dem täglichen Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger und deren Eigentum ebenfalls einen bedeutenden Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander.
In diesem Jahr findet vom 24. April bis zum 02. Mai das 131. Baumblütenfest statt. Frau Dr. Ludwig, was sagen Sie zu dem neuen Konzept des Festes?
Das Konzept für die Baumblüte 2010 ist deutlich familienfreundlicher gestaltet worden. Es wird ein Familienfest auf dem Plantagenplatz geben und es wird auf zusätzliche Höhepunkte an den Spitztagen verzichtet, um Massenaufläufe zu verhindern. Um die Insel zusätzlich zu entlasten, finden mehr Programme auf der Bismarck- und Friedrichshöhe statt.
Finden Sie den stärkeren regionalen Bezug des Festes richtig?
Mit dem größeren regionalen Angebot auf dem Markt der Insel und dem Brandenburg-Markt auf der Friedrichshöhe werden sich die Werderaner Produkte auch über das Baumblütenfest hinaus noch besser etablieren können. Der Obst- und Gartenanbau hat nicht nur historisch eine große Bedeutung für die Stadt, sondern ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Daher ist es gut, wenn neben dem bekannten Obstwein weitere regionale Produkte auf dem Baumblütenfest noch stärker vermarktet werden.
Ich bin davon überzeugt, dass das Baumblütenfest 2010 wieder ein voller Erfolg für die Stadt Werder wird und so ihr Erscheinungsbild nach außen weiter positiv prägt.
Eine Bitte an alle Bürgerinnen und Bürger: Gehen Sie am 14. März zur Bürgermeisterwahl, nehmen Sie Ihr demokratisches Recht auf Mitbestimmung wahr!
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