4. Vielfalt in Freizeit und Kultur erleben - Angebote unterstützen und fördern

Freizeitangebote für Jung und Alt

Die Zahl der Einwohner der Stadt Werder (Havel) ist in letzten Jahren stark gewachsen. Darunter ist ein überdurchschnittlicher Anteil an jungen Familien mit einem oder auch mehreren Kindern. Diese Entwicklung zeigt, dass unsere Heimat gerade bei Familien sehr beliebt ist. 
 
Hier gilt es anzusetzen und die Möglichkeiten dieser Entwicklung zu nutzen. In den nächsten Jahren sollen die über 30 Spielplätze unserer Stadt nach und nach zu Mehrgenerationen-Spielplätzen ausgebaut werden. Beispielgebend für diesen Prozess soll der neue Spielplatz auf der Jugendhöhe werden. Das Miteinander von Jung und Alt und das Angebot für Familien insgesamt soll durch die Schaffung weiterer und besserer Begegnungsmöglichkeiten befördert werden. Weiterhin soll ein Spielplatzführer für unsere Heimatstadt erstellt werden. Er soll den Familien und Gästen einen Überblick über die Spielplatzangebote in unserer Stadt geben. 
 
Die Fertigstellung der Haveltherme ist eines der wichtigsten Projekte in unserer Stadt. Nicht nur der Vertragsbruch des ehemaligen Projektanten, sondern auch eine völlig veränderte Baukonjunktur haben große Schwierigkeiten mit sich gebracht. Dabei war es der leichte Weg „Alles schlecht“ zu sagen, mit dem Finger auf die Verwaltung zu zeigen und so zu tun, als sei man nie für ein Bad und die zugehörigen Verfahrensschritte gewesen. 
 
Für die CDU kam das so wenig in Betracht, wie das Phantasieren von Nachnutzungen, die mit dem bestehenden Baukörper überhaupt nicht zusammenpassen. Nur weil der Weg steinig ist, wird auch die von nahezu allen politischen Kräften mitgetragene Einschätzung, dass ein Bad die Lebensqualität in Werder (Havel) ebenso stärkt wie unsere touristische Attraktivität, nicht falsch. Die CDU hat sich deshalb auch in dieser Frage konsequent ihrer Verantwortung gestellt. Die CDU kann nicht garantieren, dass Vertragspartner ihre Zusagen halten und hat es nicht in der Hand, Dinge allein zum Erfolg zu führen. Aber wir setzen alles daran, auch unter schwierigen Umständen neue und bessere Lösungen zu finden. 

Deshalb gilt für Vergangenheit wie Zukunft: Wir geben nicht auf und arbeiten nach Kräften daran, dass das mittlerweile erfolgreich neu aufgestellte Projekt zum Erfolg geführt wird. Wir schätzen dabei die Möglichkeiten der Verwaltung einer Stadt der Größe Werders, plötzlich Badexperten zu werden, realistisch ein. Weder beim Bau, noch beim Betrieb kommen wir um Expertise und Bau- und Betriebsleistungen Dritter herum. Deshalb setzen wir auf Fertigbau und Betrieb einheitlich umfassendes Engagement und Knowhow eines privaten Partners. Auch hier wird durch die Vertragsgestaltung ein besonderes Augenmerk auf Familien mit Kindern und Senioren gelegt. Ein deutlich aufgewerteter Familienbereich und absolut sozialverträgliche Tarife für das Sport- und Familienbad waren und sind uns wichtig. 
 
Das Familienzentrum wird eine neue Heimstatt in der Adolf-Damaschke-Straße finden. Für diesen Teil der Familienarbeit in unserer Stadt werden mit über 600.000 Euro Investitionsmittel neue und verbesserte Möglichkeiten geschaffen. Hier soll mit dem Träger innerhalb der Konzeption auch die Seniorenarbeit mit verankert werden. 
 
Mit der neuen Konzeption für den Stadtwald ist auf Antrag der CDU endlich die notwendige Diskussion zur Aufwertung dieser zentralen innerstädtischen Erholungsfläche initiiert worden. Ein Modell für eine mögliche Entwicklung und Gestaltung liegt vor. Gerade im Hinblick auf die Schaffung von großzügigen Begegnungs- bzw. Bewegungsräumen für die gewachsene Zahl von Einwohnern ist zu diskutieren und anschließend zu entscheiden, welche Bausteine umgesetzt werden sollen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass nach der Phase des Wachstums an Wohnflächen nunmehr der Schwerpunkt auf die Qualität der weiteren Funktionen der Stadt gelegt werden muss. Die Werderaner sollen sich in ihrer Stadt wohlfühlen, bewegen, erholen und begegnen können. Es bedarf noch einer Vielzahl von Abstimmungen, eine breite Bürgerbeteiligung zu diesem Vorhaben ist unerlässlich. Doch wir begrüßen ausdrücklich diese Konzeption und haben auch den Anspruch, den Stadtwald als Erholungsort zu entwickeln.
 

Förderung von Kunst und Kultur in unserer Heimatstadt