Archiv
15.03.2016, 00:00 Uhr
Einladung zur Diskussionsveranstaltung
Starkgemacht für die Erhaltung der Förderschulen im Land Brandenburg

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der CDU Werder (Havel),

ich möchte Sie im Namen der JU Werder (Havel) sowie der Arbeitsgruppe "Bildung, Sport und Digitales" der JU Potsdam-Mittelmark auf diesem Wege recht herzlich zu der von uns organisierten Diskussionsveranstaltung zum Thema "Starkgemacht für die Erhaltung der Förderschulen im Land Brandenburg" am 07.04.16 um 19:00 Uhr im Restaurant Bürgerstuben in 14542 Werder (Havel) einladen.

Um Ihnen einen kleinen Eindruck zu geben, was Sie auf dieser Veranstaltung erwarten wird, fasse ich kurz den Standpunkt der Jungen Union zu diesem Thema zusammen:

Wie Sie wissen, droht auf Wunsch der rot-roten Landesregierung allen Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt in Land Brandenburg bis 2019 die Schließung. Ziel des Vorhabens ist in Anlehnung an die Uno-Konvention für Behindertenrechte von 2009 die ganzheitliche Inklusion aller Kinder, welche aufgrund von körperlichen und/oder kognitiven Beeinträchtigungen hinsichtlich ihrer Bildungs-, Entwicklungs- und/oder Lernmöglichkeiten benachteiligt sind. Auch die Junge Union Brandenburg setzt sich für eine weitere Etablierung des Inklusionsgedankens mit dem Ziel der anerkannten Gleichstellung von körperlich und/oder kognitiv beeinträchtigten Personen in allen Gesellschaftsbereichen ein. Soziale Teilhabe und Mitgestaltung, Chancengleichheit sowie ein selbstbestimmtes Leben sollte allen Menschen innerhalb unserer Gesellschaft gewährleistet und problemlos ermöglicht werden. Dies betrifft auch den Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungssektor. Kein Kind sollte aufgrund körperlicher oder geistiger Benachteiligungen von Erziehungs- oder Bildungsprogrammen ausgeschlossen werden. Allerdings geht dieser Gedanke nicht konform mit einer zwangsweisen Schließung von Förderschulen. In Anlehnung an die Position der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg steht das Wohl jedes Kindes mit einer bedarfsgerechten individuellen Förderung im Mittelpunkt jedes Erziehungs- und Bildungsansatzes, was wir als Junge Union voll und ganz unterstützen. Aus diesem Aspekt heraus sollte auch in Zukunft weiterhin für alle Kinder - ob mit oder ohne Beeinträchtigung - Wahlfreiheit zwischen den Schulformen bestehen bleiben, um eine optimale und ganzheitliche Förderung zu gewährleisten und auch jene Benachteiligungen zu vermeiden, welche sich möglicherweise durch die Schließung von Förderschulen ergeben!

Wir würden uns sehr freuen, Sie im April begrüßen zu dürfen und bei gemütlichem Beisammensein mit Ihnen offen über die Thematik zu diskutieren und sich gegenseitig auszutauschen.

Ihrer Antwort entgegensehend verbleiben wir mit freundlichen Grüßen.

Vorstand der Jungen Union Werder (Havel)

i.A. Friederike Schulze-Reichelt

Beisitzende des Ortsvorstandes der JU Werder (Havel) und des CDU Stadtverbandes Werder (Havel), Leiterin der AG "Bildung, Sport und Digitales" der JU Potsdam-Mittelmark

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