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22.05.2014, 10:41 Uhr
Zukunftsprogramm der CDU Werder (Havel) zur Kommunalwahl am 25. Mai 2014
am 25. Mai 2014 alle 3 Stimmen für die Kandidaten der CDU
Zukunftsprogramm der CDU Werder (Havel) zur Kommunalwahl am 25. Mai 2014

Liebe Werderaner,

gemeinsam sind wir in den vergangenen fast 5 Jahren gut vorangekommen. Unsere Stadt hat weiter an Lebensqualität gewonnen und wir stehen wirtschaftlich sowie finanziell auf gesunden Füßen. Die Stadt hat einen guten Ruf. Seit 2008 wurden über 7 Mill. Euro investiert in die Schulen, Kindergärten, den Sport, die Feuerwehr. Unsere Kreditbelastung gehört zu den niedrigsten im Land Brandenburg. Im Jahre 2019 wollen wir alle Kredite getilgt haben. Es gibt aber auch in den nächsten Jahren noch viel zu tun. Um dieses umzusetzen, bitten wir um Ihr Vertrauen. Die wichtigsten Aufgaben für uns sind:

 

 

Christian Große
1. die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze

In den vergangen Jahren haben sich weitere Unternehmen bei uns angesiedelt, genannt seien beispielhaft Schuke-Orgelbau, Promontan Niederspannungstechnik, weitere Betriebe haben sich erweitert, neu investiert wie zum Beispiel Pektinwerk, Werder Feinkost GmbH.

Die Auszeichnung der Stadt mit der Silbermedaille im Wettbewerb „Wirtschaftsfreundliche Kommune“ zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, den es konsequent weiter zu führen gilt. Unser wirtschaftsfreundliches Klima muss beibehalten werden, neuen Ansiedlungen müssen gezielt akquiriert werden. Mit der Aktion „Schule trifft Wirtschaft“ die weitergeführt werden muss, wollen wir unseren Schülerinnen und Schülern zeigen, welche hochwertigen innovativen Ausbildungsplätze es in unserer Stadt gibt, um sie zu animieren in Werder (Havel) ihre Ausbildung zu absolvieren.

2. Förderung weiterer Freizeitangebote für Jung und Alt

Die durchgeführte Umfrage zur Familienfreundlichkeit der Stadt ergab, dass 77 % der Befragten Werder als familienfreundlich einschätzen, wobei 61 % Verbesserungsbedarf bei den Freizeitangeboten sehen. 50 % wünschen sich eine Verbesserung von Projektarbeit für Jung und Alt im Sinne von generationsübergreifenden Angeboten. Hier gilt es, solche Aktivitäten wie der zwischen unserer Oberschule Carl-von-Ossietzky und dem Seniorenheim Wachtelwinkel weiter zu unterstützen. Besondere Bedeutung erhält auch zukünftig die Arbeit unseres Seniorenbeirates. Größtes Vorhaben hierbei für alle Generationen ist die Realisierung unseres Bades „Blütentherme“. Hierauf sind die Anstrengungen zu konzentrieren. Darüber hinaus ist das Strandbad am Plessower See zu modernisieren (Schaffung von Parkplätzen und Sanitäranlagen). Auch die Angebote für die Kinder- und Jugendarbeit sind weiter zu unterstützen. Die Schulsozialarbeiter und Streetworker sind weiter zu finanzieren.

3. Investitionen für die Zukunft unserer Kinder

Neben der Weiterführung der Sanierung an unseren Schulen liegt in den nächsten Jahren der Schwerpunkt beim Neubau und der Sanierung unserer Kindertagesstätten. Schwerpunkte hierbei ist die bedarfsgerechte Versorgung an Kitaplätzen für unsere Familien.

4. Weiterführung der Vereinsförderung und der Ausbau der Sportstätten

Im Jahre 2007 wurden wir „Sportlichste Stadt des Landes Brandenburg“, ein Titel auf den wir stolz sein können. Unsere städtischen Sporteinrichtungen stehen den Vereinen kostenlos zur Nutzung zur Verfügung. In unseren Vereinen wird eine hervorragende Kinder- und Jugendarbeit geleistet, die unsere volle Unterstützung verdient. Deswegen ist die Sportförderung weiter fortzuführen.

5. Weiterführung der Sanierung unseres Straßennetzes

Hier wurde in der Vergangenheit sehr viel getan, aber an unserem ca. 300 km langen Straßennetz werden wir immer zu tun haben. Die wichtigsten Maßnahmen sind in den nächsten Jahren die Fertigstellung der Sanierung der Eisenbahnstraße, die Schaffung der Bahnunterführung in der Phöbener Straße, die Sanierung der Ortsdurchfahrt Plötzin. Die Parkmöglichkeiten in der Innenstadt und am Bahnhof sind weiter zu verbessern. Die Anbindung des City-Busses an den R1 ist weiter zu optimieren.

6. Weitere Förderung des Obst- und Gartenbaus

Der Obst- und Gartenbau hat nicht nur historisch eine große Bedeutung für unsere Stadt, sondern insbesondere auch wegen der Verbindung mit dem Tourismus ist er ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. In der Vergangenheit haben wir vielfältige Unterstützung gegeben, zum Beispiel haben wir in den letzten Jahren die Brauchwasserversorgung mit mehr als 500.000 Euro subventioniert. Wir haben den Eigenanteil der Eigentümer für den Panoramaweg übernommen, und das sind bisher 400.000 Euro. Ferner finanzieren wir den Auftritt unserer Obstbauern und Verarbeiter auf der Grünen Woche mit. Die wichtigste Aufgabe für die Zukunft ist die Sanierung unseres Brauchwasserwerkes, da Obstanbau bei uns ohne Wasser nicht möglich ist. Wichtig ist es auch, unseren Obstbauern weiter bei der Vermarktung ihres Obstes und Gemüses zu unterstützen, hier spielt das Baumblütenfest und die Internationale Grüne Woche eine wichtige Rolle. 

7. Fortführung der Sanierung unserer Altstadt und Stärkung des innerstädtischen Gewerbes

Bei der Sanierung unserer Altstadt sind wir gut vorangekommen. 90 % des öffentlichen Raumes und rund 85 % des privaten sind saniert. Ein freundlicher und zum Verweilen einladender öffentlicher Raum kommt auch dem innerstädtischen Gewerbe zu Gute. Besonders wichtig für das Gewerbe sind ausreichende Stellplätze. Hierzu wurde der Hartplatz um 36 Stellplätze erweitert und wir werden das kostenlose Parken beibehalten.

8. Weitere Förderung bei Kunst und Kultur in unserer Stadt

Bei Kunst und Kultur gab es in den letzten zwei Jahren sehr gute Entwicklungen. Wir konnten unsere Galerie KunstGeschoss in der Region etablieren. Das Theater „Comédie Soleil“ wird durch uns unterstützt, vielfältige weitere Aktivitäten in Cafés, Gaststätten mit Ausstellungen, Vernissagen werden organisiert. Diese Aktivitäten zur Förderung der Heimat- und Brauchtumspflege gilt es weiter zu unterstützen.

9. Für eine sichere saubere Stadt, für den Erhalt unserer Polizeihauptwache

Allen Plänen, unsere Polizeihauptwache zu schließen, muss energisch Widerstand entgegengesetzt werden. Wir brauchen unsere Polizisten auch nachts in unserer Stadt. Vandalismus und Schmierereien müssen bekämpft werden. Gemeinsam mit der Bürgerschaft ist es gelungen, unsere Stadt sauberer zu machen. Anstehende Probleme wie z.B. Hundekot können wir nur gemeinsam mit unseren Bürgern lösen. Um Belästigungen von Bürgerinnen und Bürgern zu vermeiden, fordern wir das Land auf, die gesetzlichen Voraussetzungen für die Verhängung von Alkoholverboten auf öffentlichen Plätzen außerhalb von Festen zu schaffen.

10. Weitere Vervollständigung der technischen Ausstattung der Feuerwehren, Förderung der Jugendfeuerwehren

Die Fertigstellung der Feuerwache in Werder und in Glindow war ein wichtiger Meilenstein in unserer Stadt. Die Feuerwehrleute verdienen unsere volle Unterstützung, sie riskieren ihre Gesundheit und ihr Leben, zum Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger und deren Eigentums, und das freiwillig. Deshalb ist weiterhin alles zu tun, um die technische Ausstattung den Erfordernissen immer wieder anzupassen, insbesondere bei der Schutzkleidung und der Technik. Die Nachwuchsförderung über die Jugendfeuerwehren ist weiter zu unterstützen. Gerade in unseren Ortsteilen leisten unsere Feuerwehren neben dem Brandschutz auch einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Leben und die Jugendarbeit.

11. Förderung des Mietwohnungsbaus zu bezahlbaren Preisen

Wir haben in der Stadt einen Bedarf an kleinen Zweiraumwohnungen mit ca. 45 – 50 Quadratmetern, gerade für junge Leute, aber auch für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, die in ihren eigenen vier Wänden alt werden möchten. Bei der Lösung dieses Problems kommt unserer Haus- und Grundstücksgesellschaft mbH eine besondere Bedeutung zu. Wir haben sie mit Grundstücken und Gebäuden entsprechend ausgestattet. Im Jahr 2010 wurden 28 Wohnungen fertiggestellt. Dieses muss in den Folgejahren weitergeführt werden. Das Land Brandenburg muss endlich die Bundeszuschüsse für den sozialen Wohnungsbau weiterreichen. Auch gilt es, stadtnahe Flächen für den Wohnungsbau zu entwickeln, wie z.B. den Bereich Elsebruch oder den Wachtelwinkel, zwischen Brandenburger Straße und Moosfennstraße. Hier liegen noch Potenziale, die zukünftig ausgeschöpft werden müssen. Hierzu gehört auch, dass Dauernutzer nicht aus ihren Wochenendhäusern vertrieben werden, die sie zum Teil schon vor der Wende bewohnten. Ihnen sollte durch den Kreis ein Nutzungsrecht auf Lebenszeit eingeräumt werden.

12. Weiterführung unserer soliden Haushaltspolitik

Die Haushalte der Stadt waren immer ausgeglichen. Das muss auch zukünftig so sein. Wir müssen uns darauf einrichten, dass die Bundesmittel für die ostdeutschen Kommunen aus dem Solidaritätspakt künftig reduziert werden. Das muss durch eigene Einnahmen, aber auch durch sinnvolle Ausgabenpolitik aufgefangen werden. Dazu ist es notwendig möglichst bis 2019 alle Kreditverpflichtungen abzulösen. 

13. Wiedereinführung der Gelben Tonne

Die Gelbe Tonne muss wieder eingeführt werden. In anderen Kreisen ist das möglich, warum nicht in Potsdam-Mittelmark. Der Kreis ist hier in der Pflicht.

14. Energie

Dem Schutz von Mensch und Natur geben wir Vorrang vor der weiteren Steigerung bei der alternativen Energieerzeugung. Der Schutz von Wäldern, Gewässern und der Kulturlandschaft durch traditionelle Bewirtschaftung ist uns wichtiger als der Ausbau von Energieerzeugern, die mangels fehlender Speichermöglichkeit keinen Nutzen für die Menschen bringen. Wir wollen die Energieeffizienz und Energieeinsparung in unserem Verantwortungsbereich voranbringen. Wir sprechen uns gegen den Bau von Windkraftanlagen in der Bliesendorfer Heide aus.

15. Eine Stadt für Alle!

Alle Vorhaben sind darauf zu prüfen, ob sie den Bedürfnissen unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Handicap gerecht werden. Der Anteil unserer älteren Bevölkerung steigt in den nächsten Jahren weiter an, dem ist Rechnung zu tragen, u. a. durch ausreichende Plätze zum Verweilen, Sicherheit durch gut beleuchtete öffentliche Räume, ausreichend behindertengerechte Parkplätze, Umrüstung aller Lichtsignalanlagen für Sehschwache und Blinde.

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